Was hilft gegen Schwindel?

Broschüre „Wenn sich alles dreht – Schwindel im Alter“

Bonn, 28.04.2016 Alles dreht sich, man taumelt und droht zu stürzen. Jeder Dritte hat im Laufe seines Lebens eine Schwindelattacke. Betroffen sind zwar auch junge Menschen – im Alter nehmen Störungen im Gleichgewichtssystem jedoch deutlich zu. Wem es oft schwindlig wird oder wer besonders starke Attacken hat, der sollte zum Arzt gehen. Schließlich kann Schwindel auch Vorbote einer Erkrankung sein oder sogar zu einem Schlaganfall führen. Die Deutsche Seniorenliga informiert mit der kostenlosen Broschüre „Wenn sich alles dreht – Schwindel im Alter“ über Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten von Schwindel.

Schwindel ist bei älteren Menschen ein häufiges Symptom und kann zahlreiche Ursachen haben. In den meisten Fällen steckt eine harmlose Ursache wie beispielsweise ein zu niedriger Blutzuckerspiegel dahinter. Der Genuss von Süßigkeiten sorgt recht schnell für Abhilfe, gerade wenn man schon länger nichts mehr gegessen hat. Der Blutzucker steigt wieder und der Schwindel verschwindet. Bei plötzlich auftretenden Schwindelattacken sollte man sich schnell hinlegen oder zumindest setzen, um Stürze zu vermeiden.

Anhaltenden sowie immer wieder auftretenden Schwindel muss man ernst nehmen. Mögliche Probleme mit der Sehstärke oder der Halswirbelsäule, insbesondere jedoch Erkrankungen im Innenohr oder des Stoffwechsels sollten frühzeitig durch einen Arzt abgeklärt werden. „Die korrekte Diagnose ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung“, so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga in Bonn. Häufig kann kein Auslöser gefunden werden. Dann sollte man sich aber nicht mit den Beschwerden abfinden - im Gegenteil: Um eine Chronifizierung zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhalten, kann man auch selbst einige Maßnahmen ergreifen. Grundsätzlich gilt, dass Bewegung und spezielles Training den Schwindel bessern. Schließlich können bei altersbedingt nachlassender Leistungsfähigkeit der Nervenzellen unter anderem gingkohaltige Arzneimittel helfen. Sie fördern die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns und des Innenohres. Zudem unterstützen sie die Zellvernetzung und tragen damit zu einer aktiven Schwindelkompensation bei. Genauso wichtig ist für gestresste Menschen, die häufig unter Schwindel leiden, zur Ruhe zu kommen. Yoga oder Autogenes Training sind dazu geeignete Praktiken.

Die kostenlose Broschüre „Wenn sich alles dreht – Schwindel im Alter“ informiert, welche Ursachen hinter dem Schwindel stecken und wie die Symptome behandelt werden können. Zur Vorbereitung auf den Arztbesuch werden die Fragen des Arztes detailliert erläutert. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn. Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 Euro/Min.)
www.schwindel-im-alter.de