Jugend forscht zum Alter

Sonderpreis der Deutschen Seniorenliga „Mobilität im Alter"

Bonn, 08.11.2012 Wie kann die Lebensqualität älterer Menschen verbessert werden? Wie kann man ihnen helfen, im Alltag besser zurechtzukommen? Was ist notwendig, damit ältere Menschen unabhängig, engagiert und in Kontakt mit ihrem sozialen Umfeld bleiben? Mit der Lösung dieser Fragen beschäftigen sich Kinder und Jugendliche im Rahmen des Wettbewerbs FIRST® LEGO® League (FLL) unter dem Motto „Senior Solutions". Die Deutsche Seniorenliga e.V. unterstützt den Wettbewerb mit einem Sonderpreis für die innovativste Lösung im Bereich Mobilität.

Bereits seit elf Jahren führt der gemeinnützige Verein HANDS on TECHNOLOGY Wettbewerbe durch, bei denen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren mit Hilfe eines Roboters eine knifflige "Mission" zu erfüllen haben. Hierbei wird im Team geforscht und geplant, programmiert und schließlich der vollautomatische Roboter gestestet. Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga (DSL) begrüßt, dass sich die jungen Teams in diesem Jahr mit dem Thema Senioren und Technik beschäftigen: „Die Auseinandersetzung mit altersspezifischen Technikanforderungen fordert den anspruchsvollen gedanklichen Brückenschlag von Jung zu Alt heraus. In einer Gesellschaft vermeintlicher Generationenkonflikte freue ich mich über jeden Teilnehmer, der sich dieser Herausforderung stellt."

Mobilität ist seit vielen Jahren ein zentrales Thema in der Arbeit der Seniorenliga. Deshalb unterstützt sie den Wettbewerb mit einem Sonderpreis für die beste Idee zum Erhalt bzw. einer Verbesserung der Mobilität älterer Menschen. Der Sonderpreis wird zum großen Finale durch eine Jury der DSL unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Giso Deussen vergeben*. Professor Deussen initiierte 1998 den Aufbau des Studiengangs „Technikjournalismus" an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Infos unter www.firstlegoleague.de und www.deutsche-seniorenliga.de

* Preisverleihung am 11. und 12. Januar 2013 in 74847 Obrigheim.

Hintergrund

Auf spielerische Art und Weise erarbeiten die Teams gemeinsame Lösungen. Bewertet werden Design, Teamwork und die Forschungspräsentation. Ziel ist es, Jugendliche für Technik zu begeistern und den Nachwuchs im mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich zu fördern. Die von einem Coach betreuten Teams durchlaufen dabei alle Stufen einer echten Produktentwicklung. Aber nicht nur funktionieren, sondern auch gut aussehen dürfen die Roboter. In der Bewertung „Roboterdesign" geht es um die gestalterische Umsetzung der Aufgaben.