Gesehen werden mit Rollator – in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig

Reflektoren und gutes Schuhwerk sind jetzt das A und O

Bonn, 29.10.14 Herbstwetter - das bedeutet Nässe, Nebel, fallende Blätter und früh einsetzende Dunkelheit. Die Deutsche Seniorenliga weist darauf hin, dass es im Herbst und Winter besonders wichtig ist, auf die Straßenverkehrstauglichkeit von Rollatoren zu achten. Die neue Broschüre „Eine sichere Stütze – Mobil mit Rollator" erklärt, auf welche Ausstattungsmerkmale beim Kauf zu achten ist und welche Nachrüstungsmöglichkeiten sinnvoll sind. Dazu gibt es Tipps zur richtigen Handhabung eines Rollators.

Reflektoren rundum erhöhen die Sicherheit

Damit Rollatornutzer auch in der dunklen Jahreszeit für andere Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sind, sollte auf eine ausreichende Beleuchtung geachtet werden. Häufig sind es nur Sekundenbruchteile, die darüber entscheiden, ob ein Autofahrer rechtzeitig zum Stehen kommen kann. Daher ist es wichtig, so früh wie möglich wahrgenommen zu werden. Mit einfachen Mitteln kann man nicht nur sich selbst, sondern auch den Rollator gut sichtbar machen: Dunkle Kleidung kann mit reflektierenden Schnapp-Armbändern, einfachen Reflektorbändern oder reflektierenden Westen „aufgehellt" werden. Für Rollatoren gibt es im Fachhandel Reflektoren oder selbstklebende Reflektorstreifen. Neuere Rollatormodelle sind bereits rundum mit Reflektoren oder gar mit LED-Licht ausgestattet. Manche Anbieter bieten Reflektoren-Nachrüstsätze für ihre älteren Modelle an.

Sicherer Stand und Halt auch bei schlechtem Wetter

Bei glatten Straßen gelten für Rollatoren die gleichen Grundsätze wie für jeden Fußgänger. Sind Gehwege nicht ausreichend geräumt, besteht die Gefahr, dass man mit dem Rollator wegrutscht und stürzt. Deshalb ist es auf nassem Laub oder Schnee gerade für Rollatoren-Nutzer ratsam, ganz bewusst in kleinen Schritten zu gehen und deshalb mehr Zeit für die Wege einzuplanen. Des Weiteren sollte man immer auf die Beschaffenheit der Wege und auf festes Schuhwerk mit Profilsohle achten. Außerdem müssen die Bremsen gut funktionieren – das gilt sowohl beim Stehen an der Ampel als auch bei einer kurzen Pause, wenn der Rollator zum Sitzen genutzt wird. Ein kurzer Kontroll-Check durch das Betätigen der Bremsen vor dem Losgehen reicht meist aus, um die Bremsen zu testen. Viele Sanitätshäuser bieten einen kostenlosen Sicherheitscheck des Gefährts an – am besten vor Ort informieren! Dort erhält man auch sinnvolle Accessoires für die nasskalte Jahreszeit wie beispielsweise einen speziellen fest am Rollator montierbaren Regenschirm in Signalfarbe oder spezielle Rollatorhandschuhe.

Ratgeber mit Kauf- und Ausstattungsempfehlungen

Die Broschüre „Eine sichere Stütze – Mobil mit Rollator" kann kostenlos bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn bestellt werden. Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 Euro/Min.). Weitere Informationen unter www.mobil-mit-rollator.de