Mobile Lösungen für das Gesundheitsmanagement

Deutsche Seniorenliga beim Workshop

Deutsche Seniorenliga beim Workshop

Zu einem Workshop rund um die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen hatte im Oktober der österreichische Seniorenhandy-Hersteller emporia führende Vertreter von Seniorenorganisationen aus ganz Europa und der amerikanischen AARP nach Wien eingeladen. In Plenen und Diskussionsrunden ging man der Frage nach, welche Produkte und Dienstleistungen zukünftig erforderlich sind, um es Älteren zu ermöglichen, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben. Im Fokus standen dabei mobile Lösungen für das Gesundheitsmanagement (e-Health) und die Sicherheit.

Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL, stellte dabei die Ergebnisse des OpenIsa-Ideenwettbewerbs "einfach telefonieren" vor. Hierbei hatten die Teilnehmer insgesamt 271 Ideen für das Handy der Zukunft entwickelt, bei denen Funktionen für Notfälle und ergonomische Verbesserungen im Vordergrund standen.

Deutsche Seniorenliga - Munteres Sprachrohr der Generation 50plus

Portrait der Deutschen Seniorenliga im Gesundheits-Journal "Wie geht's heute"

Das Gesundheits-Journal "Wie geht's heute" des MTD-Verlags hat in seiner neuesten Ausgabe (2/2011) die Deutsche Seniorenliga vorgestellt. In Form eines Interviews mit Geschäftsführer Erhard Hackler werden die Ziele und Inhalte der Arbeit der DSL herausgearbeitet. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der durchaus inhomogenen Gruppe der "Älteren" - sie reicht von den noch im Beruf stehenden Mittfünfzigern bis hin zu den Hochaltrigen über 80 - beschreibt Hackler die Kompetenzbereiche der DSL: Neben dem globalen Bereich "Gesundheit und Medizin" hat sich das Spektrum um die Themen "Multimedia und EDV", aber auch "Sicherheit", "Reisen" und Wohnen" erweitert.

Die Deutsche Seniorenliga sieht sich bei der Vielzahl verwirrender Informationen und Meinungen als Ansprechpartner, auf den die Älteren sich verlassen können. Sie bietet deshalb Informationsmaterial an, das wissenschaftlich fundiert, seniorenspezifisch und praxistauglich ist. Das Journal kommt zu dem Schluss, dass die DSL in den mehr als zehn Jahren ihres Bestehens zu einem "munteren Sprachrohr der Generation 50plus" geworden ist.

Blutdruckselbstmessung - Information statt Irritation

fleyhausen

Sie sind beliebt, sie liegen in jeder Wohnung - schnuckelig-schöne Geräte zur Blutdruckselbstmessung. Auch immer mehr ältere Menschen nutzen sie - und leider immer mehr lassen sie irgendwann links liegen. Ärgerlich und unnötig, findet Frank Leyhausen (Geschäftsführer MedCom International). Als Berater der Deutschen Seniorenliga (DSL) entlarvt er im Gespräch mit MTD die Tretminen des Nutzeralltags, die die Lust am Blutdruckmessen drücken und den Frust pushen. Zugleich ermuntert er die Industrie, die Zielgruppe ,,50plus" aktiv in die Produktentwicklung einzubinden. Es geht und lohnt sich.

Komplettes Interview lesen

Expertenrat AAL stellt "Loccumer Memorandum" vor

Ambient Assisted Living (AAL)

Loccumer Memorandum
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Unter „Ambient Assisted Living" (AAL) werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen verstanden, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und verbessern mit dem Ziel, die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Übersetzen könnte man AAL am besten mit „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben". Damit wird auch schon skizziert, dass AAL in erster Linie etwas mit dem Individuum in seiner direkten Umwelt zu tun hat. In Deutschland ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Referat Mikrosystemtechnik federführend an dieser Initiative beteiligt.

2009 wurde ein Expertenrat etabliert, der eine übergeordnete und unabhängige Sicht vor allem auf "nicht-technologische" Aspekte des Themas AAL einnimmt. Mit seiner interdisziplinären Kompetenz unterstützt der Expertenrat die Begleitforschung bei der Identifikation der wesentlichen Innovationsbarrieren und der notwendigen Maßnahmen. Am 15.09.2010 wurde beim Zukunftsforum Langes Leben in Berlin das "Loccumer Memorandum" vorgestellt, in dem der Expertenrat Empfehlungen formuliert.

Mitglieder des Expertenrats sind:

  • Dr. med. Holger Gothe
    Institute of Public Health, Medical Decision Making and Health, Hall in Tirol
  • Prof. Dr. Armin Grunwald
    Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft, ITAS
  • RA Erhard Hackler
    Deutsche Seniorenliga e.V., Bonn
  • Dr. Sibylle Meyer (Vorsitzende)
    S I B I S GmbH, Institut für Sozialforschung und Projektberatung, Berlin
  • Dr. Heidrun Mollenkopf
    Mitglied des Expertenrats der BAGSO e.V. (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen),
    Bonn/ Heidelberg
  • Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Niederlag
    Hochschule Mittweida und Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt
  • Prof. Dr. Otto Rienhoff
    Bereich Humanmedizin – Universität Göttingen, Abt. Medizinische Informatik
  • Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen
    Charité Universitätsmedizin Berlin, Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH
  • Dr. Christof Szymkowiak
    Techniker Krankenkasse, Stabsbereich Unternehmensentwicklung, Hamburg

Weitere Informationen zum Thema auf der Website des BMBF www.aal-deutschland.de

Deutsche Seniorenliga Mitglied des NGO-Committee on Ageing

NGO-Committee on Ageing

Die Deutsche Seniorenliga e.V. unterstützt die Arbeit des "NGO* Committee on Ageing" in New York. Das Komitee setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels überall auf der Welt zu stärken. Im Rahmen der Vereinten Nationen ermutigt und unterstützt das Komitee die UN-Mitgliedsstaaten darin, die Bedürfnisse des Alter(n)s bei allen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Derzeit sieht das Committee on Ageing seine Hauptaufgabe in der Erarbeitung einer UN-Konvention für die Rechte älterer Menschen, die ihnen die gesellschaftliche Teilhabe entsprechend ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen ermöglichen und sie vor Diskriminierung schützen soll. Ohne ein solches Abkommen ist aus Sicht der Organisation zu befürchten, dass das überwiegend negativ geprägte Altersbild aufrechterhalten bleibt. Außerdem will das Komitee ein weltweites Netzwerk für Nichtregierungs-Organisationen zum gegenseitigen Austausch schaffen.

* NGO = Nicht-Regierungs-Organisation

www.ngocoa-ny.org